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Meine Sommertour 2018

Informatives Gespräch bei der Caritas zusammen mit den Bergsträßer Grünen Matthias Schimpf, Heidi Bezzaz, Moritz Müller und den beiden Landtagsdirektkandidaten für die Bergstraße Aline Zuchowski und Alexander Berndt. Zunächst informative Einblicke im „Caritas-Zentrum“ über die vielfältigen Angebote im Franziskushaus von verschiedenen Hilfen für psychisch Kranke bis hin zu Migrationsdienst und Koordinationsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingsarbeit. Im Anschluss Gespräch mit Dr. Matthias Zürker, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Bergstraße“ in Heppenheim mit Vorstellung der sechs Geschäftsfelder der WfB und der Gesellschafterstruktur. Ähnliche Fragestellungen sowohl bei der Caritas als auch bei der WfB: Starke Unterschiede zwischen dem ländlichen Raum und dem „Bergstraßenteil“ des Landkreises, gerade hinsichtlich ÖPNV, Wohnen und Arbeit.

Auf der 2. Bergsträßer Nachhaltigkeitsmesse stellten sich 20 Initiativen und Anbieter*innen rund um das Thema Nachhaltigkeit und regionale Lebensmittel vor. Ein herzlicher Dank geht an die Bergsträßer Grünen, die Grüne Liste Bensheim und die Grüne Jugend Bergstraße für die wunderbare Organisation.

 

 

Die Schwerpunktthemen „Landwirtschaft, Verbraucherschutz und ländlicher Raum“ standen beim Sommerfest der Odenwälder GRÜNEN im Mittelpunkt. Einer der Höhepunkte des Sommerfests war der Beitrag von Hans-Jürgen Müller, Sprecher der Vereinigung Ökologischer Landbau in Hessen (VÖL). Die VÖL ist die Dachorganisation der in Hessen tätigen Ökoanbauverbände Bioland, Naturland, Demeter, Biokreis und Gäa und vertritt die Interessen des Ökologischen Landbaus in Hessen. In Hessen werden mehr als 100.000 ha Landwirtschaftsfläche ökologisch bewirtschaftet. Mehr als die Hälfte der Hessischen Ökobäuerinnen und Ökobauern haben sich einem der hessischen Ökoanbauverbände angeschlossen. Hans-Jürgen Müller berichtete von der  Arbeit der hessischen Ökoanbauverbände, die auch dazu beiträgt, den Ökolandbau in Hessen auszuweiten. . „Mit dem Ausrufen weiterer Ökomodellregionen in Hessen macht die Landesregierung einen wichtigen Schritt, diese besonders klima- und umweltfreundliche Anbaumethode zu befördern“, sagte Müller bei der Veranstaltung. Dr. Franz Alt verdeutlichte mit eindrucksvollen Beispielen bei seinem Vortrag, wie Klimawandel, Landwirtschaft und die Anzahl der Flüchtlinge zusammenhängen. Mittlerweile beträgt  die Anzahl der Klimaflüchtlinge mehrere Millionen weltweit. Diese Zahl werde noch weiter steigen, wenn die Energiewende nicht kommt. Eine ökologisch realistische Tagesschau müsste berichten, dass pro Tag  150 Tier- und Pflanzenarten ausgerottet werden und 86 Millionen Tonnen fruchtbarer Boden verloren geht.

Weiter ging es zu einer Streuobstwiese um gemeinsam mit dem BUND Odenwald über den Erhalt von Streuobstwiesen zu sprechen. Vor Ort waren BUND-Sprecher Harald Hoppe und Hans Hofferberth vom BUND Ortsverband Höchst/Breuberg.

In der Diskussion kam als einer der Gründe für die Beseitigung der Streuobstwiesen auch die im Jahr 2017 von der großen Koalition verordnete Änderung des Baugesetzbuchs zur Sprache. Der neue § 13b BauGB – laut Hoppe „die Urmutter der Naturzerstörung“ – wird bekanntlich in Brombachtal zur Einrichtung eines neuen Wohngebiets angewandt, ohne dass für die Naturvernichtung ein Ausgleich fällig würde. Daniela Wagner und der BUND sind sich einig in der Ablehnung dieser umweltfeindlichen Planungspraxis. Die bedrohten Streuobstwiesen der Region werden von diesem „Fortschritt“ unter die Räder genommen.

Im Anschluss stand der Besuch eines Miscantus Anbaugebiets in Groß-Umstadt auf dem Programm der Sommertour. Der Einladung der Grünen Groß-Umstadt folgten viele interessierte Bürger*innen, um sich über Vor- und Nachteile der Pflanze zu informieren.

 

 

 

Einen wunderbaren Regenbogenempfang richteten die Grünen Darmstadt am 10. August aus. Die beiden Direktkandidat*innen Hildegard Förster-Heldmann und Philip Krämer begrüßten die zahlreichen Gäste, insbesondere von vielbunt und Aurora DeMeehl interviewte im Anschluss unseren grünen Staatssekretär im Sozialministerium Kai Klose über allerlei politisches und privates.